
Benefizkonzert mit Michael Leslie für Kolibri Interkulturelle Stiftung
1741 veröffentlichte Johann Sebastian Bach die „Goldberg-Variationen“ als Teil IV seiner Klavierübung. Das Werk besteht aus einer Aria mit 30 Variationen und wurde für den russischen Gesandten Reichsgraf Hermann von Keyserlingk komponiert. Dessen Cembalist Johann Gottlieb Goldberg soll ihn damit nächtens in den Schlaf gespielt haben.
Der australische Pianist Michael Leslie zählt die Goldberg-Variationen zu den Höhepunkten seines Repertoires.
In einem einleitenden Vortrag erläutert er die Entstehung des Werks und stellt anhand von Tonbeispielen seine Struktur und ausgewählte Variationen vor.
Der in München lebende australische Pianist Michael Leslie befindet sich auch im hohen Alter von 81 Jahren auf dem Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens. Sein Spiel zeichnet sich durch einen eigenwilligen Charakter und eine unvergleichliche Detailtreue aus. Die Reife und Tiefe seiner Interpretationen sind bei den meisten Klaviervirtuosen unserer Zeit nur selten zu finden.
Leslie versteht sowohl die virtuose Interpretation als auch die der Musik innewohnende Botschaft des Komponisten als Auftrag, Verpflichtung und alleinigen Maßstab – nicht den äußeren Glanz. Besonders seine Interpretationen der Werke von Bach, Beethoven und Schubert gelten unter Kennern als Geheimtipp.
Einst in München gefeiert mit der Ankündigung „Michael Leslie, eine Sensation“, wurde er in Sydney als einer der herausragendsten Pianisten Australiens geehrt. Dort lautete die Schlagzeile: „Sydney’s loss is Germany’s gain.“
Foto © Walter Fogel, Fotograf @wfogelfoto
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