
Symphoniekonzert Wilde Gungl - Herkulessaal März 2025
Seine "ganze Seele" habe er in dieses Werk gelegt, gestand Peter Tschaikowsky in Bezug auf seine 6. Symphonie - nicht ahnend, dass er die Uraufführung 1893 nur um wenige Tage überleben würde. Leid, Freude und zarteste Verklärtheit: In der berühmten "Pathétique" spiegelt sich die ganze Bandbreite menschlicher Empfindungen.
Die Wilde Gungl lädt ein, sich am Sonntag, den 23. März 2025 im Herkulessaal der Residenz von dem dramatischen Vermächtnis des großen russischen Melancholikers berühren zu lassen.
Zu Beginn des Abends Raum für Virtuosität: Tschaikowskys 15 Jahre zuvor entstandenes Violinkonzert in D-Dur avancierte ebenfalls - dank seiner Verbindung von praller Lebensfreude mit lyrischer Entrücktheit - schnell zum Publikumsliebling. Aufgrund der enormen technischen Anforderungen galt es jedoch zunächst als unspielbar. Die Uraufführung verzögerte sich deshalb um 3 Jahre.
Wir sind glücklich, dass der erst 19-jährige Jeremias Pestalozzi, mehrfacher Gewinner des Bundeswettbewerbs "Jugend Musiziert" und zurzeit Student bei Julia Fischer (Hochschule für Musik und Theater München), den anspruchsvollen Solopart übernimmt. Freuen Sie sich auf einen packenden Konzertabend!
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Symphonieorchester Wilde Gungl
Die „Wilde Gungl“, gegründet im Jahr 1864, ist eines der ältesten Liebhaberorchester Deutschlands. Hier können Liebhabermusiker und qualifizierte, ausgebildete Amateure unter der Leitung eines professionellen künstlerischen Leiters große symphonische Werke einstudieren und regelmäßig im Herkulessaal der Residenz sowie im Prinzregententheater und im Brunnenhof der Residenz zur Aufführung bringen. Gelegentlich veranstalten wir auch Konzerte an anderen Orten wie St. Nikolaus in Murnau, Basilika in Waldsassen, Kloster Schönbrunn bei Dachau u. v. a.


