
Radikalisierung im Netz
Vortrag und Diskussion mit Heidi Schulze
Moderation: Yvonne Esterházy
Wissenschaftlerin Heidi Schulze entschlüsselt die geheime Bedeutung der in rechtsextremen Subkulturen gebräuchlichen Symbole und erläutert, wie digitale Radikalisierungsstrategien funktionieren.
Dienstag, 1. Juli, 19.30 Uhr Seidlvilla - Nikolaiplatz 1b 80802 München U3/U6 - Giselasstrasse
Früher waren Rechtsextreme und Neo-Nazis an ihren Springerstiefeln, glattrasierten Köpfen und SS-Runen leicht zu erkennen. Heute ist ihr Auftreten auf TikTok, YouTube und allgemein im Netz oft als harmlose Lebenshilfe getarnt. Esoterik, Influencer*innen und humorvolle Memes sprechen nicht nur Jugendliche an. Verstärkt durch Algorithmen erfolgt die Radikalisierung inzwischen überwiegend im Netz. Deep Fakes, frauenfeindliche Männlichkeitsrituale aber auch traditionelle Weiblichkeitsideale dienen dabei als Vehikel für gefährliche Botschaften.
Heidi Schulze ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Frau Prof.in Dr. Rieger am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der LMU München. Im Rahmen des interdisziplinären Spitzenforschungsclusters MOTRA (Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung), das von mehreren Bundesministerien gefördert wird, forscht sie zum Thema Radikalisierung im Netz, u.a. mit Fokus auf (alternative) Soziale Medien sowie ideologisch motivierte Nachrichtenwebsites.
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